Landesinformationen über Slowenien

 

Slowenien - von den Alpen bis zur Adria...

Slowenien, die nördlichste Republik des alten Jugoslawiens, erinnert optisch ein wenig an Österreich und rund 1.000 Jahre lang gehörte das Land mit den langen Bergzügen und grünen Tälern auch tatsächlich zu Österreich.

Für Urlauber hat Slowenien mit seinem sowohl mediterranen als auch alpinen Klima sehr abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten: Heilbäder, wie Rogaska Slatina, die Weinkellereien von Maribor, die barocken Bauten der Hauptstadt Ljubljana oder das Gestüt Lipica, wo früher für Österreichs Spanische Hofreitschule gezüchtet wurde.
Wintersportler kommen in den rund zwölf Skigebieten, die sich vor allem durch ihre Preisgünstigkeit auszeichnen, auf ihre Kosten.

So vielfältig und facettenreich, wie das Land Slowenien selbst, ist unser Angebot. Wir haben über viele Jahre Ferienhäuser und Ferienwohnungen in ganz Slowenien für Sie gesammelt.

Darunter besonders preiswerte Unterkünfte, Objekte in den Bergen, Ferienhäuser mit Meerblick, aber auch Ferienwohnungen an einem See, Objekte für den Winter, für den Sommerurlaub, für Senioren, für Familien und und und.

Über 140 Objekte, Ferienhäuser, Apartments, Zimmer, Hotels und Bauernhöfe in Slowenien finden Sie in der Übersicht links übersichtlich sortiert und Objekt für Objekt detailliert, mit Fotos und Grundriss, beschrieben. Alle Objekte sind sofort online buchbar.

 

 

Von den Alpen bis zur Adria
Grünes Mittelmeer
Geheimnisvoller Karst
Lebensfrohes Ljubljana
Sonnige Alpen
Sehenswürdigkeiten von A bis Z
Bildergalerie
Lage
Landesgröße, Bevölkerung
Hauptstadt
Anreise
Verkehr&Vignetten
Einreisebestimmungen
Tiere
Wetter
Sprache
Währung
Öffnungszeiten
Post und Telefon
Banken
Wasser und Strom
Impfungen
Medizin
Deutsche Vertretung
 

Slowenien, von den Alpen bis zur Adria entdecken

Slowenien, die nördlichste Republik des alten Jugoslawiens, erinnert optisch ein wenig an Österreich und dies hat einen guten Grund: Denn rund 1000 Jahre lang gehörte das Land mit den langen Bergzügen und grünen Tälern auch zu Österreich. Für Urlauber hat Slowenien mit seinem sowohl mediterranen als auch alpinen Klima sehr abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da sind zum Beispiel die Heilbäder, darunter auch Rogaska Slatina, oder die großen Weinkellereien von Maribor oder die barocken Bauten der Hauptstadt Ljubljana. Berühmt ist außerdem Lipica, wo früher die Lippizaner für Österreichs Spanische Hofreitschule gezüchtet wurden. Wer in Slowenien zu Gast ist, darf sich natürlich auch nicht die Adelsberger Grotten entgehen lassen. Und auch Wintersportler kommen in den rund zwölf Skigebieten, die sich vor allem durch ihre Preisgünstigkeit auszeichnen, auf ihre Kosten.

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Grünes Mittelmeer

Adria-Feeling (Foto: B. Bajželj)

Die 46,6 km lange slowenische Küste ist mit üppiger Vegetation bewachsen. Hier befinden sich auch die Salinen von Secovlje, die schon im 13. Jahrhundert erwähnt wurden. Wegen ihrer kulturellen und natürlichen Bedeutung wurden sie 1989 zum Landschaftspark erklärt. Die Orte Piran, Izola und Koper verführen mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild. Koper hat den Ruf, mit seiner historischen Altstadt eine der malerischsten Gegenden im Norden Istriens zu besitzen. Im Sportbereich nimmt natürlich der Wassersport eine bedeutende Rolle ein. Die Stadt hat einen Jachthafen errichtet und jeden Sommer wird ein immer wieder beliebtes Sommerfestival veranstaltet. Besonders attraktiv sind die nahe Umgebung von Koper und das Hinterland: Die senkrechten Felsen bei Crni Kal und Osp sind ein Dorado für Freikletterer, die ländliche Gegend zeichnet sich durch landestypische Gastronomie und ausgezeichnete Landweine (Weinschenken) aus. Die längste Tradition als Urlaubsort hat das mondäne Portorož, ein weit über die Grenzen beliebter Badeort mit modernen Badelandschaften, vielfältiger Gastronomie und verschiedensten Veranstaltungen.

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Geheimnisvoller Karst

Eine von 1000 Höhlen (Foto: B. Kladnik)

Die zwei Gesichter des Karsts, eines über und eines unter der Erdoberfläche, verdankt es zum einen dem Kalkstein und zum anderen dem Wasser. Über der Erde wurden verschiedene Karst-Erscheinungen wie Dolinen, Karren, Quellen, Senken, Austiefungen und Poljen (Planinsko Polje, Cerkniško Polje) geschaffen, unter der Erde erstrecken sich zahlreiche Karster Schlundlöcher und Höhlen. Man sagt, dass der slowenische Kras ein Stück der schönsten Unterwelt unseres Planeten sei. Hier gibt es über tausend Höhlen und Schlundlöcher, von denen zwanzig Schatzkammern voller von unterirdischen Sickergewässern geschaffenen Kalkmeisterwerken erschlossen sind. Die berühmteste Grotte heißt Postojnska jama. Sie wurde bereits 1213 urkundlich erwähnt. Damit ist es mit den Sehenswürdigkeiten des slowenischen Kras noch lange nicht zu Ende. Viele wissen nicht, dass die edlen Lipizzaner aus Slowenien stammen. Der Ort Lipica mit dem über 400 Jahre alten Gestüt gilt als Wiege dieser weißen Pferderasse. Der slowenische Kras steht aber auch für Steinhäuser, in deren Kellern ausgezeichneter Wein ausgeschenkt wird, vor allem Teran, zu dem Pršut serviert wird - der im böigen Karstwind, der Bora, luftgetrocknete Schinken. Ein Paradebeispiel für ein typisches Karstdorf ist Štanjel, das als urbanistisches Denkmal gilt und sich durch eine terrassenförmige mittelalterliche Dorfanlage auszeichnet.

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Lebensfrohes Ljubljana

Der Markt in Ljubljana (Foto: J. Skok)

Die Bürger von Ljubljana, aber auch zahlreiche Besucher meinen, dass Ljubljana, das 275.000 Einwohner zählt, eine Stadt nach dem Maß der Menschen sei. Obwohl es zu den mittelgroßen europäischen Städten gehört, konnte sich die Stadt den Charme eines kleineren Ortes bewahren und zugleich alles bieten, was große Metropolen vermögen. Hier, wo Kulturen von Ost und West aufeinander prallten, verflicht sich das Alte harmonisch mit dem Neuen. In Ljubljana sind Spuren aller fünf Jahrtausende seiner Geschichte erhalten geblieben, darunter das Erbe des römischen Emona und die Altstadt mit der mittelalterlichen Burg, Renaissance- und Barockfassaden, geschmückten Portalen und windschiefen Dächern. Das Mosaik wird ergänzt durch malerische Brücken über den Fluss Ljubljanica und den weitläufigen Park Tivoli, der bis in die Stadtmitte reicht. Das heutige Stadtbild verdankt Ljubljana teilweise dem italienischen Barock und teilweise dem gut zwei Jahrhunderte jüngeren Jugendstil, der sich in zahlreichen, nach dem Erdbeben von 1895 errichteten Gebäuden widerspiegelt. Eine starke Prägung erhielt die Stadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die Werke des europaweit bekannten Architekten Jože Plecnik, der hier geboren wurde. Das Stadtbild wurde später von seinen moderner orientierten Schülern ergänzt und von den Werken der neuen Generation anerkannter junger slowenischer Architekten vervollständigt. In den wärmeren Monaten stellen unzählige Cafés und Gasthäuser ihre Tische ins Freie, an die Ufer der Ljubljanica, auf die Straßen und Märkte der Altstadt. Hier treffen sich die Ljubljanaer beim Vormittagskaffee, nach dem fast obligatorischen samstägigen Besuch des Gemüsemarktes oder des sonntägigen Flohmarkts, oder am Abend zu einem Gedankenaustausch mit Freunden. Der erste Eindruck, den ein Besucher normalerweise von Ljubljana bekommt, ist der einer jungen Stadt, denn die über 50.000 Studierenden verleihen der Stadt einen lebhaften Puls.

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Sonnige Alpen

Urlaub in den Alpen (Foto: J. Skok)

Die mächtigen, aber zugänglichen Julischen Alpen liegen in einem attraktiven, geographisch abgerundeten Gebiet, das vier beliebte Urlaubsorte verbindet: Bled, Kranjska Gora, Bohinj und Bovec mit dem Soca-Tal. Der Großteil dieses Gebietes liegt innerhalb des Triglav- Nationalparks der mit 85 ha Fläche zu den größeren Nationalparks in Europa gehört. Der Triglav-Nationalpark mit kahlen Berggipfeln und dem Triglav als höchsten slowenischen Berg (2864 m), tief eingeschnittenen Wildbachklammen, hochalpinen Karster Schluchten und freundlichen Almen beherbergt viele endemische Tier- und Pflanzenarten (hier leben zwischen einzigartigen Pflanzen Gämse und Steinböcke, Wildhähne, Birkhühner, Adler und Murmeltiere) und bewahrt die Traditionen des einstigen harten Lebens im Gebirge und auf den Almen. Am Rand des Triglav-Nationalparks befindet sich das weit über die Grenzen bekannte Bled mit dem Bleder See, dessen Wahrzeichen die Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit der berühmten Glocke der Wünsche auf einer Insel mitten im See und die steil über den See hochragende mittelalterliche Burg sind. Bohinj ist idealer Ausgangspunkt für unzählige Bergwanderungen, der See Bohinjsko jezero mitz dem Fluss Bohinjska Bistrica ein Paradies für Wassersportler (Kajak, Kanu, Rafting, Hydrospeed, Schwimmen) und Fischer. In der Umgebung befinden sich Pisten und Loipen, aber auch genügend Möglichkeiten für Mountainbiker, Paragleiter, Sportkletterer, Reiter, Bogenschützen, Tennisspieler und Minigolfspieler. Das beliebte Ausflugsziel "Kranjska Gora" lockt im Sommer mit Outdoor-Sport (Wandern, Alpinismus, Radfahren, Reiten, Drachenfliegen, Fischen, usw.) und im Winter mit ausgezeichneten Pisten und verschiedenen Arten von Wintervergnügen wie Hundegespannen, Nachtrodeln vom Vršič, Touren mit Motorschlitten. Das Soca-Tal, das Tal des smaragdfarbenen Flusses, wird sowohl von Erholungssuchenden als auch Andrenalinsportfans gerne besucht. Besonders beliebt ist die Soca bei Wassersportlern, denn sie eignet sich bestens für Kajak- und Kanutouren, Canyoning und Rafting, aber auch die Angler kommen hier auf ihre Rechnung.

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Lage

Zwischen Alpen und Adria (Foto: STO/GIS)

Übergang zwischen Mittel- und Südosteuropa. Grenzt im Westen an Italien, im Südwesten an das Adriatische Meer, im Nordwesten und Norden an Österreich, im Nordosten an Ungarn, im Osten und Südosten an Kroatien.

 

 

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Landesgröße, Bevölkerung

Bled am See (Foto: D. Mladenovič)

Slowenien ist 20.273 qkm groß und hat 1.995.718 Einwohner (Juni 2002).

 

 

 

 

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Hauptstadt

Hauptstadt mit Herz (Foto: J. Skok)

Ljubljana (Laibach): ca. 275.000 Einwohner (mit Vororten ca. 320.000).

Ljubljana breitet sich in einem Becken zwischen dem Karst und der Alpenwelt auf 298 m Meereshöhe aus. Gerne sagt man, dass es groß genug ist um alles zu bieten, was es in einer Hauptstadt geben muss, und klein genug um die Individualität ihrer Bürger zu wahren. Es ist eine Stadt mit Seele. Die majestätische mittelalterliche Burg herrscht über den barocken Kern der Altstadt, über die Jugendstilhäuser und die Meisterwerke des weltberühmten slowenischen Architekten Jože Plecnik. Der Legende nach soll Ljubljana von dem griechischen Helden Jason gegründet worden sein. In grauer Vorzeit raubte Jason dem König von Kolchis das Goldene Vlies. Mit seinen Gefährten floh er dann auf dem Schiff Argo vor den Verfolgern. Statt auf dem Ägäischen Meer in den Süden zu fahren, gerieten die Argonauten aber irrtümlicherweise in die Mündung der Donau. Ihr Weg ging weiter bis zur Quelle der Ljubljanica. Dort stieß Jason auf ein furchtbares Ungeheuer, kämpfte mit ihm und tötete es. Es soll der Drache von Ljubljana gewesen sein, der heute das Stadtwappen auf der Burgturmspitze ziert. Im Volksentscheid am 23. Dezember 1990 stimmten die Slowenen für die Selbstständigkeit ihres Staates. Am 25. Juni 1991 erklärte Slowenien seine Unabhängigkeit. Dadurch wurde Ljubljana zur Hauptstadt des unabhängigen Staates Slowenien. Ljubljana ist der Mittelpunkt des politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Lebens der slowenischen Nation. Mit rund 275.000 Einwohnern bleibt Ljubljana im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten eine Stadt nach Maß des Menschen.

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Anreise

Der bequemste Weg (Foto: Bobo)

Anreise mit dem Auto: Die ideale Verbindung von München nach Slowenien führt über die A8 und in Österreich weiter über die A1 bis zum Autobahndreieck Salzburg. Von dort geht es über die A10 nach Villach und den Karavanken-Tunnel in Richtung Ljubljana. Anreise mit dem Flugzeug: Die Flugdauer von Frankfurt/Main nach Ljubljana beträgt ca. 1 bis 1 1/2 Stunden. Der Weg nach West-Slowenien (zum Triglav-Nationalpark oder ins Tal der Soca) führt über Arnoldstein in Österreich und Tarvisio in Italien). Das östliche Slowenien erreichen Sie am besten über die Autobahn Graz in Richtung Maribor.

Anreise mit dem Flugzeug: Die Flugdauer von Frankfurt/Main nach Ljubljana beträgt ca. 1 bis 1 1/2 Stunden. Eine gute und preiswerte Alternative ist der Flug nach Klagenfurt und die Anmietung eines Leihwagens ab hier.

 

 

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Vignettenpflicht

Gutes verfügbares Straßennetz (Foto: STO/GIS)

Die Straßen, speziell die Autobahn und die meisten Lndstraßen sind in einem gut ausgebauten Zustand.

Auto- und Motorrad-Fahrer sind in Slowenien verpflichtet für die Nutzung der Autobahnen eine Vignette zu erwerben. Welche Straßen vignettenpflichtig sind und die aktuellen Preise sehen Sie hier:

http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1129639.html

Auch die Nutzung des Karawankentunnels ist kostenpflichtig und muss separat bezahlt werden (nicht Teil der Vignette).

 

 

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Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Quelle: Auswärtiges Amt)

Die besuchsweise Ein- (und Durch-)reise ist sowohl mit einem gültigen Reisepass als auch mit einem gültigen Personalausweis möglich. Das gilt unabhängig vom Einreisezweck für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten. Wenn der Aufenthalt drei Monate übersteigt, muss bei der zuständigen Verwaltungseinheit eine Aufenthaltserlaubnis-EU eingeholt werden. Mitreisende Kinder müssen entweder im Reisepass eines Elternteils eingetragen sein oder, falls die Einreise mit Personalausweis erfolgt, einen eigenen Kinderreisepass mitführen. Ungültige Reisepässe oder Personalausweise berechtigen grundsätzlich nicht zum Grenzübertritt, insbesondere nicht an der EU-Außengrenze zu Kroatien, wenn lediglich ein Transit durch Slowenien und eine Weiterreise nach Kroatien geplant ist. Dies gilt insbesondere auch in den Fällen, in denen weder Reisepass noch Personalausweis mitgeführt werden. Auf die sich dann ergebenden erheblichen Verzögerungen im Reiseverlauf wird ausdrücklich hingewiesen.

Für in der Bundesrepublik Deutschland wohnhafte Drittstaatsangehörige wird darauf hingewiesen, dass deutsche Aufenthaltstitel oder Sichtvermerke anderer Staaten (z.B. Kroatien) nicht automatisch zur Einreise nach oder zum Transit durch Slowenien anerkannt werden. Es ist in jedem Falle ein jeweiliges eventuelles Visumerfordernis auf der Grundlage des eigenständigen slowenischen Ausländerrechts bei der zuständigen Auslandsvertretung der Republik Slowenien in Deutschland zu prüfen. Für den Fall einer Einreise oder eines Transits mit gültigem Schengenvisum ist in jedem Fall vor Antritt der Reise die Zahl der möglichen Einreisen in das Schengengebiet zu prüfen. Da die Republik Slowenien noch nicht Mitglied des Schengenverbandes ist, sind nach Einreise nach oder Transit durch Slowenien für eine problemlose Rückkehr in das Schengengebiet zumindest zwei auf dem Visaettikett ersichtliche Einreisen notwendig.

Die Ein- und Durchfuhr von so genannten "kalten Waffen" (Gegenstände, die sich für einen Angriff auf Personen eignen, wie z.B. Schlagringe, Messer mit beidseitiger scharfer Klinge, Bajonette, Gummiknüppel usw.) ist – auch nach EU-Beitritt – strikt verboten. Alle anderen mitgeführten Waffenarten müssen weiterhin beim Grenzübertritt angemeldet werden und bedürfen teilweise einer Sondergenehmigung, die von der Grenzpolizei erteilt wird.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

Es wird empfohlen, sich vor Reiseantritt unbedingt bei einer der slowenischen Auslandsvertretungen in der Bundesrepublik Deutschland über die aktuellen Ein- und Durchreisenbestimmungen zu informieren.

 

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Tiere

Personen, die mit Hund, Katze oder Frettchen in andere EU-Mitgliedstaaten reisen wollen (nicht gewerbliche Verbringung von Heimtieren im innergemeinschaftlichen Reiseverkehr), benötigen den neuen EU-Heimtierpass mit einer Bestätigung über eine gültige Impfung gegen Tollwut und der vorgeschriebenen Kennzeichnung des Tieres. In einigen EU-Mitgliedsstaaten (England, Irland oder Schweden) gelten nationale Zusatzbestimmungen. Auskünfte darüber erteilen die Veterinärverwaltung Sloweniens oder lokale Veterinärämter. Für andere Heimtiere (Nagetiere, Kriechtiere, Amphibien, Zierfische, Vögel) gelten nationale Bestimmungen, Informationen sind erhältlich in Heimatländern oder unter:

Website: http://www.vurs.gov.si
e-Mail: vurs(at)gov.si

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Wetter

Sommer, Sonne, Sonnenschein (Foto: Bobo)

Weil Slowenien in drei Klimazonen liegt - submediterranes Klima an der Küste, alpines Klima in den Alpen, Karawanken und in höheren Lagen, kontinentales Klima im Nordosten des Landes - sollte man eine der Jahreszeit entsprechende Garderobe mit sich haben. Die Durchschnittstemperaturen betragen im Juli etwas über 20°C und im Januar 0°C, doch kann im Sommer an der Adria sehr heiß und im Winter in den Bergen sehr kalt sein. Vor der Reise nach Slowenien ist es empfehlenswert, sich zu erkundigen, wie das Wetter wird.

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Sprache

Amtssprache ist Slowenisch, Minderheitssprachen sind Ungarisch und Italienisch. Viele Slowenen sprechen aber auch Deutsch und Englisch.

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Währung

Der Euro ist offizielles Zahlungsmittel...

Seit dem 1.Januar 2007 gilt in Slowenien der Euro (€) als offizielle Währung.

 

 

 

 

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Öffnungszeiten

Marktplatz in Ljubljana (Foto: J. Skok)

Die Geschäfte sind in der Regel durchgehend geöffnet wochentags von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr (einige bis 21.00 Uhr), und samstags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr, einige auch sonn- und feiertags. Zahlungsmittel ist der Euro, aber die meisten Geschäfte nehmen auch Kreditkarte an (American Express, Diners, Mastercard-Eurocard, Visa).

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Post und Telefon

Postämter sind wochentags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. In größeren Städten hat das Hauptpostamt auch an Abenden und samstags Nachmittag offen. Öffentliche Telefone in Telefonzellen funktionieren nur mit Telefonkarten, die in Trafiken und auf Postämtern erhältlich sind. Internationale Vorwahl aus Slowenien je 00 + Ländervorwahl (49 für Deutschland), Internationale Vorwahl für Slowenien 00 386. Slowenien ist fast zur Gänze mit Mobilfunkstationen gedeckt, die slowenischen Mobilfunkbetreiber sind Roaming-Partner von allen größeren europäischen Mobilfunknetzen.

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Banken

In den Banken können Touristen Geld wechseln und Reiseschecks einlösen, Konten eröffnen, Bargeld überweisen, und verschiedene bargeldlose Geschäfte erledigen. Die Banken sind wochentags in der Regel von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, manche Banken auch samstags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Weiters kann man Geld in Wechselstuben, an den Hotelrezeptionen, in Reisebüros, an Tankstellen und in größeren Einkaufszentren wechseln. Hinzu kommt ein dichtes Netz von Geldautomaten.

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Wasser und Strom

Das Wasser hat im ganzen Land Trinkwasserqualität. Strom: 220 V, 50 Hz.

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Impfungen

Bei Kindern sollte ein alters entsprechender Impfschutz gemäß Impfkalender vorliegen. Grundsätzlich sollte auch bei Erwachsenen der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. In vielen Gebieten ist eine Zeckenschutzimpfung ratsam.

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Medizin

Die medizinische Versorgung in den Großstädten ist zufrieden stellend, fernab von den Hauptverkehrswegen jedoch eher schwach ausgeprägt. Das Rettungssystem funktioniert im Allgemeinen gut. Notfälle müssen zumeist in die beiden Großkliniken in Laibach und Maribor verbracht werden. Hier sind alle modernen Untersuchungsmethoden und -geräte vorhanden. Medikamentenengpässe sind nicht zu beobachten. Eigene Medikamente sollten jedoch mitgebracht werden. Behandlungskosten für freiwillig Versicherte liegen zum Teil weit über den deutschen Kassensätzen und sind bar zu erstatten. Gesetzlich Versicherten wird empfohlen, sich vor Abreise nach Slowenien das E-111-SI-Formular bei ihrer Krankenkasse zu besorgen. Dies ist dem slowenischen Krankenversicherungsträger im Krankheitsfalle zuerst vorzulegen und dann dem behandelnden Arzt oder Krankenhaus auszuhändigen. Kosten werden in diesen Fällen dann nicht mehr erhoben. Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung zu achten.

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Adresse der deutschen Vertretung

Nationalflagge (Foto: Bobo)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Laibach/ Ljubljana:
Presernova 27
1000 Ljubljana/Slowenien
Fon: (00386 1) 479 03 00
Fax: (00386 1) 425 08 99

 

 

 

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